Gewichtsrechner fürs Baby (Ultraschall)

Wie groß ist dein Baby gerade?

Eingabeeinheit

Basierend auf der Hadlock-4-Formel (1985). ±10–15% Abweichung vom tatsächlichen Geburtsgewicht. Mehr erfahren
Nur zur Orientierung. Für eine genaue Beurteilung den Frauenarzt aufsuchen.

Wie wird das berechnet?

Das geschätzte fetale Gewicht (EFW) wird mit der Hadlock-4-Formel (1985) berechnet. Vier in der geburtshilflichen Sonographie gemessene Werte gehen in eine log-Regression ein:

  • BPD — biparietaler Durchmesser
  • HC — Kopfumfang
  • AC — Bauchumfang
  • FL — Femurlänge

Hadlock leitete die Gleichung an 392 Feten ab, und sie ist bis heute die Standardformel für das EFW in fast allen Ultraschallgeräten und Frauenarztpraxen weltweit.

Grenzen dieser Schätzung

Das Hadlock-4-EFW hat einen Fehler von ±10-15% gegenüber dem tatsächlichen Geburtsgewicht und der Fehler wächst in folgenden Situationen:

  • Sehr wenig (Oligohydramnion) oder viel Fruchtwasser (Polyhydramnion) verschlechtert die Messung.
  • Hoher mütterlicher BMI — Unterhautfett senkt die Ultraschallauflösung.
  • Beckenend- oder Querlage verzerrt BPD/HC.
  • Die Erfahrung der Sonographin/des Sonographen variiert; derselbe Fetus kann unterschiedliche Werte ergeben.
  • Die Verlässlichkeit sinkt an beiden Extremen — Makrosomie (EFW > 4 kg) und niedriges Geburtsgewicht (EFW < 2,5 kg).

Wiederholungsmessungen im Abstand von 1-2 Wochen werden empfohlen. Der genaueste Wert ist das tatsächliche Geburtsgewicht.

Quellen

Häufige Fragen

Woher bekomme ich die BPD/HC/AC/FL-Werte?

Aus dem Befund deiner geburtshilflichen Sonographie (Organscreening / Wachstumskontrolle) — die Werte stehen in Millimeter. Ab etwa der 28. Woche druckt der Befund das EFW meist gleich mit aus, aber dieselben Messwerte ergeben in diesem Rechner dieselbe Zahl.

Ohne diese Werte ist das Tool sinnlos — vereinbare zuerst einen Ultraschalltermin in der Frauenarztpraxis.

Reicht eine einzelne Messung?

Ein einzelnes EFW hat ±10-15% Fehler und variiert je nach Untersucher.

Bei Verdacht auf Makrosomie oder intrauterine Wachstumsretardierung (IUGR) ist der Standard, alle 1-2 Wochen zu wiederholen und den Verlauf zu betrachten. Eine Diagnose wird nicht aus einem einzigen Zeitpunkt gestellt.