Die Formel
Grenzen der Formel
Die Naegele-Regel beruht auf den folgenden Annahmen. Weicht Ihre Situation davon ab, wächst der Fehler — bestätigen Sie Ihren ET durch eine frühe Ultraschalluntersuchung.
- Setzt einen 28-tägigen Menstruationszyklus voraus. Längere Zyklen verschieben den realen ET nach hinten, kürzere nach vorne.
- Setzt voraus, dass der Eisprung 14 Tage nach Beginn der Menstruation stattfindet. Die Länge der Lutealphase variiert individuell.
- Nur etwa 5% der Babys kommen genau am ET zur Welt; etwa 65% innerhalb ±1 Woche und 90% innerhalb ±2 Wochen.
- Bei IVF oder unregelmäßigem Zyklus ist der Fehler größer — die Ultraschallmessung (CRL) ist genauer.
Häufige Fragen
Meine Klinik nennt einen anderen ET — welcher gilt?
Die Klinik geht vor. Geburtshelfer kombinieren die Naegele-Regel mit einer Frühschwangerschafts-Ultraschalluntersuchung (Woche 8–13), die die Scheitel-Steiß-Länge (CRL) misst und genauer ist als LMP allein. Dieser Rechner nutzt nur die LMP.
Mein Zyklus ist nicht 28 Tage — stimmt das Ergebnis trotzdem?
Je stärker Ihr Zyklus von 28 Tagen abweicht, desto größer der Fehler. Ein 35-Tage-Zyklus kann den realen ET zum Beispiel etwa eine Woche nach hinten verschieben. Wir planen die Eingabe der Zykluslänge in einem späteren Update; bevorzugen Sie bis dahin einen ET aus dem Frühultraschall.
Ich bin durch IVF schwanger geworden — wie rechne ich?
Bei IVF-Schwangerschaften ist die LMP-Basis unzuverlässig. Nutzen Sie unseren spezialisierten IVF-Geburtstermin-Rechner: Er rechnet vom Embryotransfer-Datum (Tag-3- oder Tag-5-Embryo) und ist genauer.